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SO WIRD IHR NEWSLETTER GELESEN

Konkrete Anweisungen, einfach umsetzbar

Alle kennen ihn, keiner liest ihn: den Newsletter. Diese Massnahme des Direct Marketing wird so inflationär verwendet wie kaum eine andere. Obwohl Newsletter, welche im privaten E-Mail-Account eingehen, selten gelesen werden, würde niemand im Geschäftsleben auf den Versand eines Newsletters verzichten. Ziemlich kontrovers. Aber es gibt Hoffnung: Mit den richtigen Inhalten wird Ihr Newsletter gelesen!

 

DIE ÖFFNUNGSRATE

Teil 1 von 2

Sie besteht aus wenigen Worten, ist aber entscheidend für die Öffnungsrate Ihres Newsletters: die Betreffzeile. Aufgrund dieser entscheidet der User, ob er Ihren Newsletter öffnet oder nicht. Dabei ist es ganz egal, welche sinnvollen und relevanten Inhalte Sie Ihren Kunden im Newsletter senden, ist die Betreffzeile nicht ansprechend und macht Lust auf mehr, war die Mühe umsonst.

MEHR WERT

Nicht alle haben es «gleich schwer», eine möglichst hohe Öffnungsrate zu erzielen. Banken, Versicherungen und dergleichen erzielen grundsätzlich aus der Natur ihres Geschäfts höhere Öffnungsraten, da der Kunde eine wichtige Information vermutet. Dagegen haben Unternehmen in Branchen wie Verkauf oder Unterhaltung erheblich höhere Hürden in Sachen Öffnungsraten zu meistern. Seien Sie sich Ihrer Position bewusst, denn so können Sie angemessen damit umgehen. Gerade mit einer schwierigen Ausgangslage, ist der Betreff entscheidend und muss dem Kunden einen Mehrwert versprechen. Klar, ein Gewinnspiel oder ein Rabatt ist immer hilfreich. Aber unterschätzen Sie Ihre Kunden nicht. Ein guter Mehrwert bietet auch relevante Information beispielsweise über neue Produkte oder Leistungen Ihres Unternehmens.

FINGER WEG VON "ALLE AUSWÄHLEN"-BUTTON

Je spezifischer der Inhalt umso wichtiger die Segmentierung Ihrer Empfänger. Denn nicht der gesamte Kundenstamm hat Interesse an diesen spezifischen Leistungen. Wählen Sie die Empfänger sorgfältig aus. Denn ein Kunde, der mehrmals einen irrelevanten Newsletter geklickt hat, wird so schnell keinen Ihrer Newsletter mehr öffnen, egal, wie spannend Sie Ihre Betreffzeile formulieren. Darum: Lieber eine kürzere Empfängerliste und dafür eine hohe Öffnungsrate, welche auch in Zukunft hochgehalten werden kann.

HÄPPCHEN

Wenn es Ihnen schwer fällt, den Betreff zu formulieren und auf ein Kernthema zu reduzieren, dann haben Sie vermutlich zu viele Inhalte für einen Newsletter. Prüfen Sie, ob Sie nicht mehrere daraus machen können. Damit Ihre Information auch wirklich bei den Empfängern ankommt, ist es wichtig, diese in leicht verdauliche Häppchen zu verpacken. Zu viel Information überfordert den Leser und so nimmt er schliesslich keine Ihrer Aussagen wahr. Oftmals werden Newsletter und E-Mails allgemein nebenbei im Bus oder beim Anstehen gelesen. Da konkurrieren Sie mit vielen Ablenkungen und es ist umso wichtiger, dass Sie Ihre Informationen angemessen portionieren. Das Formulieren der Betreffzeile ist daher ein guten Test, um festzustellen, ob Sie nicht zu viele Infos in Ihren Newsletter gepackt haben.

Hand aufs Herz bevor Sie den Absenden-Button klicken. Lesen Sie den Betreff und beantworten Sie die folgende Frage ehrlich: Würden Sie klicken?

 

DIE ESSENZ

Teil 1 von 2

MEHRWERT

Schaffen Sie echte Mehrwerte mit relevanten Infos für die Empfänger. Ab und zu ein Marketing-Kniff in Form eines Gewinnspiels oder Rabatts liegt drin, aber zeigen Sie schon im Betreff, dass Sie mehr können.

NUR FÜR VIPS

Lassen Sie die Finger von dem Alle-Auswählen-Button und segmentieren Sie die Empfänger passend zum Inhalt.

AUF DEN PUNKT

Entscheiden Sie sich für eine Kernaussage, welche bei Ihren Empfängern ankommen soll. Nennen Sie diese bereits im Betreff.

 

RELEVANTER INHALT

Teil 2 von 2

Die Neugierde der Empfänger ist geweckt, Ihr Newsletter wurde geklickt, die Erwartungen sind hoch. Was nun? Jetzt müssen Sie liefern, denn nichts ist schlimmer als leere Versprechungen.

DIE UMGEKEHRTE PYRAMIDE

Verpacken Sie Ihren Inhalt richtig. Als einfache Faustregel, kann die umgekehrte Pyramide, das gängige Schreibmuster des Journalismus, herangezogen werden. Diese geht davon aus, dass der Leser zu Beginn der Lektüre die höchste Aufmerksamkeitsspanne hat. Darum soll die Kernaussage gleich zu Beginn des Newsletters genannt werden. So haben auch diejenigen Empfänger die Info erhalten, welche den Newsletter nicht bis zum Ende lesen.

DAS AUGE LIEST MIT

Gestalten Sie Ihren Newsletter ansprechend mit einem Design. Es kann auch simpel sein. So generieren Sie mit der Zeit einen hohen Wiedererkennungswert. Arbeiten Sie mit Bildern und Zwischentiteln, so dass der Inhalt leichter verdaulich ist. Bilder sind auch insofern zu empfehlen, als dass Sie eine kurze Bildunterschrift hinzufügen können, welche die Kernaussage enthält. Denn alle nicht so engagierten Empfänger lesen oftmals die Zwischentitel und die Bildunterschriften zuerst. Sind diese packend, wird allenfalls auch der gesamte Newsletter gelesen.

DER FLASH

Achten Sie sich beim Verfassen des Textes auf die Verständlichkeit und verwenden Sie Fachwörter moderat. Füllwörter sind zu vermeiden. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Text verständlich ist, können Sie den Flash-Wert heranziehen. Sie finden online zahlreiche Tools, welche Ihren Text analysieren und Ihnen den Schwierigkeitsgrad angeben. Der Flash-Wert sollte möglichst tief sein, dann ist Ihr Text für jeden verständlich. Denn wie Sie bereits wissen, konkurrieren Sie stets um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser.

Probe aufs Exempel: Geben Sie Ihren Newsletter vorab einer Testperson zum lesen, aber unter Echtbedingungen – im Bus, an der Tramhaltestelle oder beim Anstehen. Alles verstanden?

 

DIE ESSENZ

Teil 2 von 2

UMGEKEHRTE PYRAMIDE

Beginnen Sie Ihren Newsletter mit der Kernaussage und stellen Sie so sicher, dass auch weniger engagierte Leser die wichtigste Information Ihres Newsletters erhalten werden.

DAS AUGE LIEST MIT

Und es mag hübsche Dinge. Setzen Sie Ihren Text mit einem Layout in Szene, das kann auch eine simple Komposition sein und generieren Sie so einen hohen Wiedererkennungswert für Ihren Newsletter.

DER FLASH

Testen Sie den Flashwert um ein Gefühl für die Lesbarkeit Ihrer Texte zu erhalten.

 
 

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